Sturm und Drang

Im Sommer 2004 stromerten zwei Brigadisten auf dem Gelände des stillgelegten Güterbahnhofs am Rande der Nordstadt herum, um sich die aktuelle Graffitikunst anzuschauen.
Bei einem Kunstwerk wurde dann der Schriftzug „Sturm und Drang“ entdeckt, es machte Klick bei den beiden und sie schlugen den Spruch der Gruppe vor. – Seit diesem Moment ist es zu unserem Motto geworden.

Bekannt ist der Ausspruch „Sturm und Drang-Phase/Zeit“ sicherlich den meisten. Dabei bezieht sich das Motto weniger auf die Literaturströmung des 18. Jahrhunderts, sondern eher auf die umgangssprachliche Bedeutung des Begriffes: In der ein oder anderen Unterhaltung ist er bestimmt schonmal gefallen, wenn jemand über seine vermeintlich wilde Zeit in jüngeren Jahren plauderte.

Genau die damit assozierten Attribute sind das, was wir zum Ausdruck bringen wollen: Einsatz und Elan, Kritisch, Risikofreudig, teilweise Unangepasstheit und gesellschaftliche Grenzen zu überschreiten oder zumindest daran zu kratzen.

Im Gegensatz zu den Personen die den Spruch in den Mund nehmen und von der Vergangenheit erzählen, soll die Brigade Nord aber nie die Sturm und Drang-Phase verlassen.

Sturm und Drang – Ein Leben lang!

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