Liebe Freunde,

mit diesem Text wollen wir Euch zu den aktuellen Geschehnissen informieren.
Leider ist das passiert was niemals passieren sollte:

Unser Material in den Händen des größten Rivalen.

Immer war uns klar, sollte dies einmal passieren wird es Konsequenzen nach sich ziehen. Der Zeitpunkt war besonders hart für uns, weil wir gerade erst angefangen hatten optisch wieder in Erscheinung zu treten. Leider waren wir nicht in der Lage dies zu verhindern. Wir haben Fehler gemacht. Zu viele Fehler die bei uns selbst zu suchen sind.

Gleichzeitig sehen wir auch die sich verändernden Verhältnisse. In regelmäßigen Abständen haben wir uns über die Entwicklung der Ultrá-Szene ausgetauscht. Unser Schwerpunkt lag immer im Stadion. Wir wollten nie diejenigen sein die einen Krieg auf dem Rücken von Ultrá führen. Wir müssen jedoch Erkennen: Krieg gehört mittlerweile überall dazu und wird mit allen Mitteln geführt. Diese Mittel und Orte (!) lehnen wir ab.

Aus diesen beiden Gründen ziehen wir die Konsequenzen und treten nicht mehr als Gruppe auf. Wir stellen sämtliche Aktivitäten ein.

Die Brigade Nord lebt in uns weiter. In unseren Freundschaften und unserer Verbindung, welche einer Familie gleicht.
Wir wünschen der Szene ein erwachen aus der Einbahnstraße Richtung „italienische Tragödie“.

Ultrá ist der Kampf ums Ganze. Doch das Ganze ist viel mehr.
Brigade Nord 99, Oktober 2016

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